Trinkwasser Fragebogen in Bad Saulgau

Durch einen hohen Anteil an Calcium- und Magnesiumionen ist das Trinkwasser in Bad Saulgau sehr hart. Bei den Stadtwerken häufen sich daher die Anfragen nach einer zentralen Enthärtungsanlage. Gäbe es eine solche Anlage, dann müssten die Bürger sich nicht selber eine Enthärtungsanlage für ihr Trinkwasser im Haus installieren.

Der Technische Ausschuss hat jetzt den Beschluss gefasst, mit einem Fragebogen zum Thema zentrale Enthärtungsanlage den aktuellen Stand bei den Bürgern zu erfragen (teilweise haben die Bürger privat eine Enthärtungsanlage installiert) und auch deren Wunschvorstellungen/Dringlichkeit entgegenzunehmen.

Laut Aussage des Zweckverband Landwasserversorgung lohnt sich eine zentrale Enthärtungsanlage für Trinkwasser ab einem Härtegrad von 20. In Bad Saulgau liegt dieser mit 21,5 darüber. Aktuell steht der genaue Zeitpunkt für die Verteilung der Fragebögen allerdings noch nicht fest.

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Trinkwasser Brunnen an Straßenbahn Haltestellen

Das Umweltministerium in Stuttgart hat eine Studie zum Thema Klimaerwärmung in Auftrag gegeben. Diese Studie besagt unter anderem, dass sich die Anzahl der Sonnentage von 30 auf 40 erhöht. Auch erhöhen sich die Durchschnittstemperaturen am Tag auf 9,5 Grad (derzeit 8,4 Grad).

Vor diesem Hintergrund rät die Medizin täglich weit über 2 Liter Flüssigkeit (Trinkwasser, ungesüßte Tees, etc.) zu trinken. Nur so kann der Flüssigkeitsverlust, der möglicherweise zu Schwindel, Muskelkrämpfen oder Hitzschlag führen könnte, ausgeglichen werden.

Eine weitere Konsequenz aus der Studie ist die Forderung, dass künftig Brunnen mit Trinkwasser an Haltestellen der Stuttgarter Straßenbahnen angebracht werden. Heute trifft das zufälligerweise auf den Trinkwasser Brunnen am Alten Schloss zu, der direkt neben einer Bushaltestelle steht. Nach Ansicht des Trinkwasser Blogs mit Sicherheit ein Schritt in die richtige Richtung.

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Verseuchtes Trinkwasser begünstigt Autismus bei Fischen

US-amerikanische Wissenschaftler der Idaho State University School, Montana haben den Zusammenhang zwischen Autismus und mit bestimmten Medikamenten verseuchtem Trinkwasser an Fischen untersucht. Dazu wurden Aquarien mit Wasser befällt, dass mit Arzneimittelresten versetzt war. Unter den Arzneimittelresten waren Medikamente gegen Epilepsie bzw. Antidepressiva.

Nachdem die Fische einige Zeit in den Aquarien mit dem verseuchten Wasser verweilten wurden die Gehirne der Fische untersucht. Dabei hat man festgestellt, dass jetzt Gene aktiv waren, die sonst nur bei Autismus aktiv sind. Die Forscher gehen davon aus, dass die Medikamentenreste die Gen-Veränderung hervorgerufen haben könnten. Erschreckend dabei ist, dass die für Trinkwasser zulässigen Grenzwerte nur minimal überschritten wurden.

In weitere Studien sollen untersucht werden, ob dieses Ergebnis auch auf Menschen übertragbar ist. Sollte sich das bestätigen, so wäre das Trinkwasser maßgeblich an der Verbreitung der Krankheit beteiligt.

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Kein Glasfaserkabel in Trinkwasser-Leitungen

Die EU-Kommission ist bestrebt die Breitbandversorgung für europäische Bürger zügig voranzutreiben. Sprich sie möchte schnellstmöglich das Glasfasernetz flächendeckend ausbauen. Selbstverständlich spielt in diesem Zusammenhang das Thema Kosten eine nicht unwesentliche Rolle.

Die Politiker in Brüssel haben sich folgende ökonomische Strategie ausgedacht:
Die Netzbetreiber sollen doch für das Verlegen der Glasfaserkabel die bestehenden Trinkwasser-Leitungen nutzen. So könnten umfangreiche Grabungs- / Straßenbauarbeiten durch Wohngebiete vermieden und folglich Kosten gespart werden.

Die Begeisterung der Bundesregierung die Trinkwasser-Leitungen für den Ausbau den Glasfasernetzes zu verwenden hält sich stark in Grenzen. Seitens des Bundeswirtschaftsministeriums gibt es hygienisch begründete Bedenken und Sorgen. Wegen möglicher gesundheitlicher Risiken lehnen auch die Verbände der Wasserwirtschaft sowie die Trinkwasserkommission des Umweltbundesamtes das Vorhaben ab.

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Kostenpflichtiges Leitungswasser in Gaststätten

Nach Recherche des Trinkwasser Blogs stellen fünf von 30 Salzburger Wirten ihren Gästen Trinkwasser aus dem Wasserhahn in Rechnung. Fairerweise muss man sagen, dass das teilweise nur dann zutrifft, wenn das Leitungswasser als einziges Getränk zum Essen bestellt wird.

Die entsprechenden Gastwirte argumentieren so, dass die Kneipe das Glas kaufen muss, das Glas wird gewaschen, der Kellner muss das Getränk dem Gast bringen und später wird es wieder abserviert. Sprich der Aufwand ist gleich groß egal, ob es sich um ein Glas Bier oder um ein Glas Leitungswasser handelt.

Bei der Untersuchung in Salzburg wurden laut Arbeitskammer in den Salzburger Gasthäusern bis zu drei Euro für einen Liter Leitungswasser verrechnet. Verglichen mit den Preisen in den Wiener Kaffeehäusern für ein Glas Wasser ist das aber noch günstig.

Rein rechtlich dürfen Wirte in Österreich Trinkwasser aus dem Wasserhahn verrechnen, solange sie die Gäste in der Getränkekarte darauf hinweisen.

Glücklicherweise stellt die Mehrheit der Salzburger Gastwirte ihren Gästen das Leitungswasser kostenlos auf den Tisch. Sie sehen das als Maßnahme ihren Umsatz anzukurbeln.

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Trinkwasserqualität in Hamburg im Internet abrufbar

Die Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz (BGV) überwacht in Hamburg die öffentliche Wasserversorgung wie das in der Trinkwasserverordnung (TrinkwV 2001) festgehalten ist. Sprich es werden regelmäßig Trinkwasseruntersuchungen sowohl im Leitungsnetz als auch in den Wasserwerken durchgeführt.

Die dabei gewonnen Daten werden in einer Trinkwasserdatenbank gespeichert. Parallel werden die Daten auch an das Bundesministerium für Gesundheit übermittelt.

Seit einigen Jahren ist es für interessierte Verbraucher in Hamburg möglich, bei der BGV einen Auszug der letzten Trinkwasseranalyse ihres Wohnortes zu bekommen. Diese Anfragen erreichten die BGV bisher telefonisch oder per Email. Jetzt wurde dieser Ablauf modernisiert und auf eine online Abfrage umgestellt. Sprich die Hamburger können sich direkt hier informieren:
http://www.hamburg.de/trinkwasser

Nach Ansicht des Trinkwasser Blogs ein guter Ansatz die Transparenz für den Bürger zu erhöhen. Leider bisher in Deutschland nur in Hamburg verfügbar. Es wäre wünschenswert, dass weitere Städte dem Beispiel Hamburgs folgen.

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Trinkwasser Offensive in den Niederlanden

Verschiedene Organisationen, Städte und Gemeinden verfolgen in den Niederlanden das Ziel in den nächsten Jahren tausende öffentliche Trinkwasserhähne auf Bahnhöfen, Plätzen, entlang von Fahrradwegen, etc. aufzustellen. Zurzeit entstehen fast jede Woche neue Trinkwasserstellen in Holland. Gut 150 wurden jüngst im ganzen Land neu eingerichtet. Die Wasserbetriebe sorgen dabei für den Anschluss an die Trinkwasserleitung und der Wasserspender selbst wurde von der Non-Profit-Organisation Join the Pipe entwickelt. Die Kosten für den Wasserspender und das Trinkwasser übernehmen meistens die Gemeinden.

Mit dieser Initiative werden mehrere Ziele verfolgt. So soll die Bevölkerung insgesamt zum Trinken animiert werden. Man erhofft sich dadurch die Kosten für das Gesundheitssystem zu senken. Insbesondere bei Kindern und Jugendlichen soll das kostenlose Trinkwasser die Gefahr übergewichtig zu werden reduzieren, indem weniger zuckerhaltige Säfte und Limonade getrunken wird. Das Vermeiden von Müll wie z.B. Dosen oder Saft-Tüten ist ebenfalls ein erklärtes Ziel.

Nach Ansicht des Trinkwasser Blogs eine sehr lobenswerte Entwicklung die sich gerade in den Niederlanden abzeichnet. Kann man sich nur wünschen und hoffen, dass andere Länder in Europa diesem Beispiel folgen.

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